Rchitekturemail 

Email-AbziehbilderArchitekturemailBleistifttechnikMit Folien emaillierenGrubenschmelzFensteremailKörperschmelzKupferfolieMalen mit EmailMosaik-EmailOxidmalereiEmail en ronde bosseSägetechnik für EmailEmail-SchablonentechnikEmail-Sgraffito-TechnikEmail-StreutechnikEmail-cloisonnéOffene FlammeVerschiedene EmailarbeitenOhrsteckerPreparing Thin Gauge Sheet Copper To Minimize Warpage As It Is Enameled.

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Gebäude mit Emailplatten verkleidetIm Architekturbereich wird Email in der Regel auf Stahlbleche aufgebracht. Eingesetzt werden diese Bleche sowohl innen als auch außen. Im Innenbereich findet man Architekturemails in öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen, U-Bahnstationen, Schwimmbädern, Bahnhöfen usw., aber auch in der Innenausstattung von Eisenbahnwagen oder Schiffen. Außen werden mit den Stahlemailblechen hauptsächlich Fassaden verkleidet. Dabei spielt die Form der Bleche keine Rolle. Emailfirmen sind heute in der Lage, selbst komplizierteste Blechformen, z. B. Bleche für ein Kuppelgewölbe, millimetergenau herzustellen und zu emaillieren. Fenster- oder Türöffnungen, Über- oder Unterschneidungen usw., zum Beispiel in Fassaden, lassen sich problemlos lösen. Auch dem Design sind fast keine Grenzen gesetzt. In Zusammenarbeit mit Künstlern kann jede einzelne Platte sowohl farblich als auch inhaltlich individuell Emailverkleidung in einer U-Bahnstationgestaltet werden. Aber auch Gestaltung mit den verschiedensten Vervielfältigungsverfahren wie Siebdruck o. ä. sind möglich. Dabei können Designs fotorealistisch oder abstrakt abgebildet werden. Der große Vorteil emaillierter Flächen ist die Witterungsbeständigkeit. Durch die glatte Oberfläche werden z. B. außenliegende Emailflächen vom Regen immer wieder sauber und farbenfrisch gewaschen. Auch "sprayfeste" Emails, d. h. Emails, auf denen Sprays aller Art nicht halten oder doch leicht wieder abgewaschen werden können, sind heute möglich. Neben der praktischen Anwendung von Stahlemails gestalten Künstler auch dreidimensionale Stahlemailplastik von Fritz Reuter+ ErlangenObjekte (Skulpturen, Zeichen usw.) in dieser Technik. In die Kategorie der Stahlemails fallen neben den Gebrauchsemails wie Badewannen, Töpfe, Behälter für die chemische Industrie usw. auch die allseits bekannten Reklameschilder oder Emailplakate. Die Herstellung von Stahlemails erfolgt in der Regel in Emaillierwerken, die über entsprechend große Öfen verfügen. Der verwendete Stahl muss bestimmte emailtechnische Bedingungen erfüllen. Vor der Emaillierung durchläuft er einige Verfahrensschritte, die die Stahloberfläche für das Email aufnahmefähig machen. In der Regel werden die Stahlteile im Tauch- oder Spritzverfahren mit Email betragen. Beim Tauchemaillieren werden die Teile in den sogenannten "Schlicker" eingetaucht, getrocknet und bei ca. 800 Grad Celsius gebrannt. Beim Spritzen wird das Email wie beim Farbspritzen mit Luftdruck auf die Oberfläche gespritzt und das Teil dann ebenfalls gebrannt. Die Zusammensetzung der Emails richtet sich nach dem Verwendungszweck, z. B. säurefest, sprayfest, besonders elastisch usw. Die so vorbereiteten Stahlteile können dann anschließend künstlerisch gestaltet werden.
Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Kontakte zu entsprechenden Emailfirmen suchen, wenden Sie sich bitte an: Deutscher Emailverband, Hagen, E-Mail:
dev@emailverband.de Stahlemailbild ca 50 x 50 cm von Armgard Stenzel, Luckenwalde

Eine interessante Variante für Künstler ist die "Wiederverwendung" von Verkleidungsplatten von Kühlschränken, Öfen, Waschmaschinen usw. Solche Platten findet man in den verschiedensten Grundfarben von Weiß bis Schwarz im Sperrmüll oder auf Schrottplätzen. Um sie "emaillierfähig" zu machen, werden sie zunächst mit Wasser und Seife gründlich gereinigt. Danach werden sie im Emailofen auf etwa 600-700 Grad C erhitzt, um sie fast "jungfräulich" zu läutern, d. h. eventuell noch anhaftende organische Verbindungen wie Öl, Fett oder Farbe zu verbrennen. Nach dem Abkühlen können die Platten dann künstlerisch bearbeitet werden. Fast alle beschriebenen Emailverfahren sind anwendbar. Benötigt werden allerdings sogenannte "Industrie-Emails", da die üblichen Schmuckemails, die ja in ihren physikalischen Eigenschaften auf Kupfer, Silber oder Gold abgestimmt sind, auf diesen Stahlemails meist nicht haften, d. h. sie springen nach dem Brennen ab. Industrieemails erhält man über Firmen, die mit keramischen Farben handeln, oder man versucht bei Emaillierwerken ein paar "leere" Eimer, die Industrie-Emailfarben enthielten, zu erbitten. Die Reste in den Eimern reichen für gelegentliche Arbeiten meist aus. Es gibt Industrieemails die in Wasser oder in einem Lösungsmittel suspendiert sind. Ich bevorzuge die Wasseremulsionen, da sie praktisch geruchsfrei sind.

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