Barbara LippGabor ForgoValeria BayewHiltrud BlaichGabriele CobetHedwig LuykxIngeborg MartinEdmund Massow,Eike NagelAnnette PeuckertUlrike ZehetbauerIldikó Éva Járási, Ungarn

 

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Studium in Karlsruhe, Weiterbildung an der Goldschmiedeschule Pforzheim und an der Stanford-University, Palo Alto, USA Diavorträge und Seminare in Deutschland,

Frankreich, Japan, Ungarn und USA.
Stipendien für internationale Emailsymposien in Kecskemet/ Ungarn und Erfurt; Leitung der internat. Erfurter Emailsymposien seit 1998.
Preise und Auszeichnungen in Chile, Deutschland, Japan und USA Arbeiten in Museen in Deutschland, Ungarn, USA und in Privatbesitz.
Mitglied im Kunstverein Coburg, Künstler-bund Stuttgart, GIRAEFE (Frankr.), Enamelist Society (USA)
Arbeiten ausgestellt in Australien, Chile, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Israel, Japan, Kanada, Österreich, Spanien, Ungarn, USA,Russland

EMAIL

- eine Kunst, die die Menschen seit Jahrtausenden fasziniert. Die frühesten bekannten Arbeiten sind mykenische Cloisonne-
Goldschmiedearbeiten, gefunden in Kouklia auf Zypern. Höhepunkte erlebte die Email-kunst im Mittelalter (z.B. in Limoges, im Rhein-Maas-
Gebiet, in Byzanz - berühmte Werke sind u.a.die Pala d'Oro in Venedig, der Dreikönigschrein im Kölner Dom) - und am Anfang des 20. Jahrhunderts der Jugendstil, (z.B.Galle,Lalique). Von Byzanz war die Emailkunst auch nach China und Japan gelangt, wo es bis heute vor allem in der Cloisonné-Technik in höchster Vollendung gefertigt wird. Wir kennen eine große Vielzahl von Emailtechniken: Drahtemail, Cloisonne, Champleve (Grubenschmelz), Plique-á-jour, (Fensteremail), Limoges (Malemail), Email auf "Stahl mit Industrieemailfarben u.a.m.

MALEMAIL (Limoges): Metallgrund (z.B.Kupfer, Tombak, Silber oder Gold) säubern, evtl. schleifen; erste Glasschicht bei ca. 700-800°C auf Vorder- und Rückseite aufschmelzen, Emailpulver mit Wasser anrühren und mit dem Pinsel auf die Platte aufmalen, bei 800 - 1000°C im Emailofen brennen - aufmalen- brennen im Wechsel bis zur Fertigstellung der Arbeit DRAHTEMAIL: Metallplatte mit Emailgrund und Gegenemail (um Spannungen zu vermeiden) vorbereiten, Drähte biegen und auf die erste Glasschicht aufschmelzen; Zellen zwischen den Drähten mit bunter Emailfarbe (in Pulverform) auffüllen - wieder brennen... s.o.

ZELLENSCHMELZ (Cloisonné) Email:

Metallgrund vorbereiten (s.o.), Drähte aufschmelzen und die entstandenen Zellen so lange mit Glaspulver und - splittern auffüllen, brennen- füllen - brennen, bis die Oberfläche einigermaßen eben ist. Nach ca. 8-20 Bränden bei ca. 700-900°C ist die Cloisonné-Arbeit soweit fertig, dass sie matt geschliffen werden kann (bei mir mit der Hand)

 

EMAIL AUF STAHL: Emailschlicker wird auf Stahlblech aufgebrannt und in Sprühtechnik, Malerei od. mit Sgraffito weiterbearbeitet und mehrfach gebrannt.

 Bildlegende:
oben links: "Verschlüsselte Nachricht", Email auf Stahl, ca 50 x 70 cm
mitte: "Gefundene Schätze", Cloisonné-Email, matt geschliffen, ca 10 x 14,5 cm
unten links: "Begegnung" (Ausschnitt), Email auf Stahl. Techniken: Sprühtechnik, Malemail, Sgraffito


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