Nach
einigen Semestern Kunstgeschichte und einem Praktikumsjahr bei den Bildhauern
Prof. Deibele und Prof. Fehrle sowie der Mitarbeit in der Metallwerkstatt von
J. Vetter in Schw. Gmünd studierte sie sechs Semester „Emaillieren" bei
Prof. Lochmüller an der damaligen Fachschule für Edelmetalle (heute Kunsthochschule
für Design) mit Abschlussprüfung. Danach arbeitete sie mehrere Monate an der
Kunstschule in Bomemouth. Sie gründete dann mit Erfolg eine eigene Werkstatt.
In dieser Zeit führte sie Einzelausstellungen durch. Daraufhin wurde sie eingeladen,
sich bei der Ausstellung europäischer Emailleure im „Musée d'Arts et d'Histoire"
in Genf und bei der Ausstellung führender Meister und Ateliers des Kunstgewerbevereins
Pforzheim zu beteiligen. Pflichten als Hausfrau und Mutter von vier Kindern
ließen dann wenig Zeit mehr für eigene Wünsche und Arbeiten. 
Seit 17 Jahren arbeitet H. Blaich wieder mit dem geliebten Werkstoff
Email. Der Erfolg bei der Präsentation des Kunstvereins Coburg, bei der sie
ausgezeichnet wurde, gab ihr neue Impulse. Danach war sie bei zahlreichen Ausstellungen
im In- und Ausland präsent, so z. B. in Krakau, Warschau, Peking, St Petersburg,
Wilna und gab Kurse in
den von ihr bevorzugten Emailtechniken, verbunden mit
Dia-Vorträgen in Deutschland, in den USA wie auch in Mexiko und Australien.
Sie ist Mitglied im Künstlerbund Heilbronn und in Stuttgart, im Württembergischen
Kunstverein, in den Kunstvereinen Heilbronn, Coburg und Schwäb. Gmünd
sowie bei mehreren ausländischen Emailgilden.
Preise und Auszeichnungen.
Mencions Honorable" in Laval / Kanada und Barcelona, „Merit Award" und „Jurors Award" in San Diego, „Award for Excellence" in Tokio, „Tompson Award" in San Francisco