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In
den Metallträger, meist Kupfer, werden zur Aufnahme des Emails Vertiefungen (Gruben)
gemacht. Diese Gruben können durch Ätzen, Gravieren, Punzieren
oder Heraus- meißeln hergestellt sein oder auch durch Zusammenlöten
des Grundbleches mit einem zweiten, oben liegenden Blech, aus dem die „Gruben"
ausgesägt wurden. Wie beim Stegemail werden die entstandenen Gruben
mit transparenten und/oder opaken Emails mit mehrfachen Zwischenbränden
aufgefüllt. Anschließend wird mit Karborund-Steinen oder Diamantwerkzeugen
und Wasser
geschliffen, bis Email und Metall eine ebene Fläche bilden. Es
erfolgt der Glanzbrand oder eine Politur der ganzen Fläche. Bei
unedlen Metallrezipienten werden die freistehenden Metallflächen
meist anschließend vergoldet. |
Es gibt soviele Möglichkeiten die "Gruben in das Metall zu bringen, das es wenig sinnvoll ist, hier eines der Verfahren zu beschreiben. Ein Beitrag über moderne Grubenätztechniken wurde im "Coburger Emailrundbrief 1-2005" veröffentlicht. Der Beitrag stützt sich auf einen Artikel von Gail Nelson der im internationalen Emailmagazin "Glass On Metal, Vol. 23, No. 5, Dec. 2004" erschien. Neben modernen Ätzlösungen werden hier auch verschiedene Verfahren der Abdeckmaterialien vorgestellt. Gerade bei den Abdeckverfahren hat es eine rasante Entwicklung gegeben, die, da sie teilweise mit PC-Druck und Fotokopieren arbeiten, auch dem "malerischen Laien" viele Möglichkeiten eröffnen. Den Artikel aus Glass On Metall können Sie beziehen über www.glass-on-metal.com den Artikel aus dem Coburger Emailrundbrief über ThomasPOGGO@aol.com Außerdem finden Sie den Artikel mit Rezeptur der von Kickeben/USA neu entwickelten Ätzlösung im Goldschmiedeforum unter: http://www.iphpbb.com/board/ftopic-50385095nx20254-392.html
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