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Rundbrief
des Kunstverein Coburg
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Der Kunstverein Coburg gibt in unregelmäßigen Abständen ein Informationsblatt für Emailkünstler heraus. Hier die neueste Ausgabe von März 2009 KUNSTVEREIN COBURG EV Postanschrift: Kunstverein Coburg
e. V, Hans Holbein Weg 10· D-96450 Coburg
1.
Vorsitzender des KVC: Joachim Goslar, Hauptstr. 23, 96253
Untersiemau, Tel: 09565 - 2689 Coburger Emailrundbrief 2 - 2009
- März 2009 Ausstellungen Baruth, OT
Glashütte: "Glas am Metall" Gabriele Cobet, Dora und Hubert Kleemann,
Beate und Dietmar Selig, Armgard Stenzel - Gemeinschaftsausstellung in der
Galerie Packschuppen, Hüttenweg 19, Di-So 11-17 Uhr, 2.Feb.-22. April 09 Schmuckmuseum
Pforzheim: "Glanzstücke", Schmuck der Wiener Werkstätte.
14.03.-05.07.09 Jahnstr. 42, www.schmuckmuseum.de
Schweiz:
Uznach/SG Josef Ammann. Galerie zur grünen Tür. Vernissage: 1.Mai 09 ab 18.00
Uhr. Finissage: 31. Mai 2009 Schweiz:
Rapperswil/SG Josef Ammann: Bank Linth LLB. Januar 2009 bis Mai 2009 zu
Banköffnungszeiten. S1. Petersburg,
Baron Alexander von Stieglitz Akademie: Teilnahme des CKI an der
internationalen Ausstellung "Emaille - S1. Petersburger Begegnungen"
25.05.09-29.05.09 Burg Wassenberg
in Wassenberg: Teilnahme des CKI im Rahmen des jährlichen Kunst- und
Kulturtages. Ausgestellt werden Emaille- und Seidenbilder. 07.06.09 Deidesheim,
Stadthalle. Internationale Ausstellung des CKI im Rahmen der Kunst- und
Kulturtage in Deidesheim und Königsbach zum Thema "Zeitbrücke".
20.06. - 29.06.09 Himmerod, Museum "Alte
Mühle". Internationale Ausstellung des CKI. 11.07. - 16.08.09 Coburg: Ragna
Sperschneider, Email. 20.06.-16.08.09 Gedächtnisausstellung. Pavillon im
Hofgarten Richtigstellung Das maison de
l.email machte mich darauf aufmerksam, dass das rencontre in Morez nicht vom
11.14.09.09 stattfindet, sondern vom 13.-20. September
09. http://maisondelemail.canalblog.com Adressenänderung: The
Enamelist Society, P 0 Box920220, Norcross, GA 30010 USA Symposien in Kecskemet 01.-31.05.09 Ort:
Künstlerhaus. Unterkunft und 3 Mahlzeiten täglich: l5.-€ pro Tag
22.06.-02.08.09 Ort: Bethlen krt.16. Unterkunft im Studentenwohnheim 7.50-12.00
€ 01.-30.09.09 Ort: Künstlerhaus. Unterkunft und drei Mahlzeiten täglich: l5.-€
pro Tag Werkstattbenutzung
fiir alle Symposien: 18,50 € pro Tag Glückwunsch Frau
Drechsler-Ruhmann hat in Tokyo 2008 ihren 2. Förderpreis (award of
encouragement) in Empfang genommen. Den ersten hatte sie schon 1999 erhalten,
außerdem den award of excellence 2000. Die Erwähnung der Preise 1999 und 2000
hätten schon in den Bericht über den Werkstattbesuch bei ihr gehört - ich bitte
um Entschuldigung fiir dieses Versäumnis. Europäische Email-Preisträger treffen sich in Tokyo Ein Beitrag von
Renate Riedel-Anacker Die 42. International Enamelling Art Exhibition hielt
am 29. 01. und der 22. International Cloisonnè Contest am 3.2. ihre Opening
Ceremony ab. Da war es schon verlockend, bei beiden Eröffnungen in Tokyo zu
sein. Am 29.01. waren Aino Stranden-Sorvisto (Finnland) special award by
jury und Solveig Haukaas (Norwegen) special award gekommen, um ihre
Preise zu empfangen. In der Gruppe "Gastaussteller" gehörte mancher
Name zum Coburger Kunstverein, so Gabor Forgo (Schweiz) special award by
jury. Zur
Preisverleihung des 22. International Contest kamen Karin Drechsler-Ruhmann
(Erlangen) award for encouragement, Rudolf Pengler (München, jetzt USA) award
for excellence und ich (Renate Riedel-Anacker, Schweiz) Kiyomizu
Sannenzaka Museum Award. Beide Ausstellungen zeigten eine imponierende
Vielfalt im Gestalten mit Email. Den Emailleuren genügt nicht mehr nur die
Fläche. Sie wählen da Relief, 3 Dimensionen, stellen das Email in Kontrast zu
Holz, Leder, Stein etc. Es wird auch ein "New Material Integration
Award" vergeben. Jeden Alters
lernt man in Japan bei "seinem" Meister und das Beste von
Emailleur-Studenten und der Emailleur-Junioren wird ausgestellt und auch
prämiert. Die Qualität japanischer Emails wird von uns Europäern sehr bewundert.
Wer sich für japanisches Emailpulver interessiert, kann sich wenden an: Japan Shippo
Enamel Co. Ltd., 7-22-17 Nishi-gotanda, Shinagawa-ku, Tokyo 141-0031 Japan , nayano-f@fan.hi-ho.ne.jp Doch selbst mit Englisch
könnte es schwierig sein, sich eine Farbtafel mit Preisliste zu bestellen. Der
Geschäftsbetreiber, zu den Eröffnungen anwesend, war sehr bereit, das Email
nach Europa zu senden, aber am Englisch haperts. Karin Drechsler war bei ihm
einkaufen und weiß jetzt sicher mehr als ich, was möglich ist. .. Beide Eröffnungen
endeten mit einer Party. Japaner verstehen zu feiern und auch viel von guter
Bewirtung. Sayonara
- Auf Wiedersehen! Wie kann, wie
soll es weitergehen? Daß der
Bewegungsmelder im Bereich Email des KVC in den letzten Jahren besonders häufig
oder intensiv angezeigt hätte, wird niemand behaupten wollen! Die schon länger
währenden Defizite sind mehrfach: Eine nachdrückliche, vom KVC selbst
gestaltete Ausstellungstätigkeit hat es in den letzten Jahren nicht mehr
gegeben. Übernahmen, bei denen der KVC lediglich die Ausstellungsfläche zur
Verfügung stellt und keine eigene Handschrift erkennbar ist, sind keine
befriedigender Ersatz. Was hätte in mehr als einem Jahrzehnt, als das meiste
vor sich hinschlief, für die Bewußtmachung künstlerischen Emails erreicht
werden können! Es ist kein
unbilliges Verlangen, daß Email im Auftreten des KVC wieder jenen Anteil
erhält, der dem Anteil seiner Mitglieder an der so gern betonten
Gesamtmitgliederzahl entspricht! An künstlerischer Substanz, auch an Interesse
von Nachwuchs fehlt es nicht, wenn die ungenutzt und untätig zurückliegenden
Jahre auch nicht dazu beigetragen haben, dies zu verdeutlichen. In weite Feme ist
das einmal geplante Emailmuseum gerückt. Seine Sammlung, zu der auch einige
namhafte Emailleure beigetragen haben, befindet sich in einem nach
Aufbereitung, Konservatorik und Zugänglichkeit völlig indiskutablen Zustand.
Hier besteht grundsätzlicher und dringender Verbesserungsbedarf. Grundsätzlich
überholungsbedürftig ist auch das Kommunikationsmittel der Emailgruppe im KVC,
der Rundbrief. Eine Umwandlung in das Kommunikationsmittel der Gegenwart, das
Internet, ist überfällig. Die Vorteile sind vielfach: Termine und
Ausschreibungen können verzögerungsfrei eingestellt und entnommen werden. Die
bisherigen Rundbriefe haben Email nach Techniken, Kulturgeschichte oder
Ausstellungsberichten (um nur einige Sparten zu nennen) so ausgeschöpft, daß es
zunehmend schwierig erscheint, die lange Zeit regulären zwölf Seiten alle zwei
Monate zu füllen. Auf einer Internet-Seite besteht die Möglichkeit, Artikel und
Beiträge je nach ihrer Fertigstellung, aufzunehmen. Artikel, die über den Tag
hinaus aktuell blieben, könnten peu á peu in die Seiten eingestellt werden und
somit allmählich eine Bibliothek bilden, in die beliebig und schnell
rückgegriffen werden kann. Alle Schmelzwerker-Wege führen nach dem deutschen
Rom des Emails (das haben wir doch in Coburg, oder?!) und emailinteressierte
Googler werden aus aller Welt dorthin finden. Für praktisch alle Emailleure ist
das Internet längst entweder in eigener Teilnahme unmittelbar oder durch
verwandte oder befreundete Internetter erreichbar, und auch eine Druckform ist
ja nicht aufgegeben. Interessierende Teile lassen sich ausdrucken. Dem angemaßten,
auf der KVC-Internetseite behaupteten Alleinstellungsmerkmal "Europäisches
Zentrum für Emailkunst" müssen - statt bisheriger weitgehender Untätigkeit
- Leistungen entsprechen, die dies wirklich begründen! Diese Leistungen können
auch nicht auf Amateurebene erbracht werden: In Bestimmung einer Generallinie,
bei Ausstellungen, Jurierungen, Veröffentlichungen und bei der Internetpräsenz
sind fundierte künstlerische, kunstkritische und praktische Kenntnisse,
Fähigkeiten erforderlich, die dem KVC bisher von mehreren Seiten weitgehend
erfolglos angeboten wurden. Ich habe ein
mehrseitiges Expose zusammengestellt, das einerseits eine Bestandsaufnahme,
andererseits die Wiederbelebungsmaßnahmen und die Weiterentwicklung des
Projekts Email behandelt. Bei Interesse sende ich es gerne am liebsten per
e-Mail- zu. Ich habe an der
Jahreshauptversammlung des KVC am 28. Februar 2009 teilgenommen und, da für
eine eingehendere Erörterung hier nicht der rechte Ort war (ich bin, da ohne
Aktienbesitz, in der Teilnahme an Jahreshauptversammlungen nicht sonderlich
erfahren), habe ich lediglich unter "Punkt 11 - Verschiedenes" um
einen Vermerk im Protokoll gebeten, daß die längst fällige Erörterung, wie es
mit Email in Coburg weitergehen soll, bei geeigneter Gelegenheit und demnächst
erörtert werden soll. Herr Goslar hat daraufhin vorgeschlagen, daß dazu ein
Kreis interessierter Emailleure bei Eröffnung der Ragna-Sperschneider-Ausstellung
zusammentreffen könnte. Wer das sein könnte, ist zunächst noch nicht deutlich,
im Grunde genügt schon ein Zusammentreffen von vier, fünf fachlich zuständigen
Emailleuren, da ja mit einer zunehmenden Teilnehmerzahl nicht auch die
grundsätzlichen, vorzutragenden Aspekte zunehmen. Die
Ragna-Sperschneider-Ausstellung wird am 20. Juni eröffnet und ist sicher ein
Anreiz, nach Coburg zu kommen und sich zu treffen. Ich werde gerne eine
Koordination übernehmen und hoffe, daß ein paar SchmelzwerkerInnen zusammenkommen,
die dieses ja längst einmal begonnene Projekt wieder anschieben. Email, ins
rechte Licht geruckt - im doppelten Wortsinn -, ist ein zu faszinierendes
Material, ein künstlerisch zu besonderes Gebiet, um nach dem großen Aufwand,
der gerade in Coburg hierfür schon einmal betrieben wurde, in der Versenkung zu
verschwinden! Thomas Roth,
Bäumlstraße 9, 80638 München, Telefon 089/178 56 04, Telefax 17 16 41,
e-Mail: thomasPOGGO@aol.com Auf 2 weiteren
Seiten wird ein aus dem US-Emailmagazin übernommenes Interview mit Gabor Forgo,
Schweiz widergegeben. Bei Interesse
können Sie den kompletten Rundbrief, unter Berufung auf dieses Forum anfordern
bei: Joachim Goslar, Hauptstr. 23, 96253 Untersiemau, Tel: 09565 – 2689 Zusammenstellung des Rundbriefs: Inge Sandeck, o'pn Hainholt 62F, 22589 HH, Tel: 010-3284 2364, E-Mail: inge.sandeck@gmx.de |