Schablonentechnik.
Wie der Name bereits sagt, wird hier die Bildgestaltung mittels
Schablonen vorgenommen. Dabei kann man sich der verschiedensten
Schablonenmaterialien, die im Künstlerbedarf erhältlich sind,
bedienen, oder auf im Haushalt befindliche Materialien zurückgreifen.
Das zu verwendende Schablonen- material richtet sich u. a. nach der
Dimension der zu schablonierenden Fläche und nach der Häufigkeit
de r Anwendung. Das einfachste Schablonenmaterial,
das
sich für fast alle Arbeiten verwenden lässt ist Zeitungspapier,
oder ein einigermaßen nassfestes Seidenpapier. Langlebige
Schablonen, die sich allerdings fast nur für ebene Flächen
eignen, sind z. B. Zellophan oder dünne transparente Folien wie sie
u. a. auch beim Kopieren verwendet werden. Die Schablonen aus wasserfesten
Folien können
immer wieder benutzt werden. Auch Blätter, Gräser, Netze, Zeitungspapier,
nasse Wollfäden usw.
eignen sich als Schablonen. Im Bild rechts: Pflanzenteile als Schablone.
|
Technik.
- Eine Platte geeigneter Größe wird in
der Streutechnik (oder auch in anderer Technik) beidseitig emailliert
- Schablone aus
geeignetem Material zuschneiden.
- Damit die
Schablonen sich besser Abheben lassen, kann man kleine "Anfasser"
aus Tesafilm auf die Schablonen kleben.
- Schablone nass machen und an geeigneter Stelle auf die
voremaillierte Platte legen. Platte samt Schablone mit Kleberwasser einsprühen
- Email aufsieben. Sie
können selbstverständlich auch mehrere Emailfarben gleichzeitig
verwenden
- Schablone vorsichtig abziehen. Sie kann im nassen
oder trockenen Zustand abgezogen werden. Zieht man nass ab, werden die
Konturen etwas verschwommener, zieht man trocken ab, werden die Kanten schärfer.

Brennen. Nach dem Brennen können, für weitere Gestaltung, erneut
Schablonen aufgelegt werden. Der abgebildete Akt wurde mit 5 verschiedenen
Schablonen gestaltet. Linkes Bild: Orangennetz, teilweise zerrissen als
Schablone
|