Schleifen von Emailoberflächen

GRINDING ENAMEL SURFACES WITH ELECTRICAL MACHINES (Click here)


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Cloisonné-Bild
Beispiel für ein
geschliffenes Cloisonné-Bild

Einführung
Die Oberflächen von Email-Cloisoné (Zellenschmelz Bild links) und Email-Champlevé (Grubenschmelz Bild rechts) müssen nach dem Eintrag und Brennen des Emails geschliffen werden. Die gesamte Oberfläche des Emails, die Stege und die Metallflächen müssen eine glatte Fläche bilden. Früher verwendete man zum Schleifen in erster Linie Karborundsteine. So steht es leider auch heute noch in vielen Email-Lehrbüchern, obwohl es inzwischen viel bessere Schleifmaterialien gibt. Wesentlich effektiver arbeiten z. B. Aluminiumoxid-Steine, die sich allerdings sehr schnell abnützen. Die Krönung der Email-Schliffmaterialien bilden heute die vielen Diamantwerkzeuge, die es als rotierende Werkzeuge, als flexible oder starre Feilen, als schleifpapierähnliches Material, als Maschinen-Schleifbänder und -scheiben als flexible Schleifpads und last but not least als Schleifpasten gibt.

Champlevé-Anhänger
Beispiel für eine
Champlevé-Arbeit

Viele Emailkünstler schleifen immer noch "von Hand" und nennen es gerne "meditatives Schleifen". Andere sagen, dass nur der "Handschliff" zu einer perfekten Emailoberfläche führt. Und Sie hören oft während eines Verkaufsgesprächs: "Dieses Stück ist so teuer, weil ich es 10 Stunden mit der Hand geschliffen habe. Aber das ist kein Argument für den Käufer, er/sie  kaufen ihre Arbeit nur, weil sie gefallen. Der Käufer ist nicht interessiert, ob Sie eine oder zehn Stunden an einem Stück arbeiten oder ob Sie sich zeitaufwändiger oder zeitsparender  Methoden bedienen. Deshalb verwende ich immer die ökonomischste Methode, wenn ich damit das selbe oder ein noch besseres Ergebnis erziele. Und weil beinahe alle meine Arbeit von Schmuck über Dosen oder Schalen bis hin zum Wandbild matt geschliffen sind, suchte ich über Jahre nach der besten Schleifmethode. Und das Ergebnis ist:  Schleifen mit Elektro-Motor und Diamant-Schleifmitteln!!

 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Email maschinell zu schleifen. Die billigste Lösung ist der Selbstbau einer Schleifmaschine, oder der Kauf einer einfachen Wasserschleifmaschine zum Schärfen von Werkzeug, die teuerste der Kauf einer Edelstein- oder Glasschleifmaschine. Ich möchte mehrere Möglichkeiten hier beschreiben. Sie alle sind bewährt und brauchbar.

Maschine aus dem BaumarktEine der billigsten und einfachsten Lösungen ist der Kauf einer einfachen Nassschleifmaschine, die normalerweise zum Schleifen von Schneidwerkzeugen benutzt wird. (Abbildung 1) Sie wird in Baumärkten oft  für unter 100 DM angeboten. Der zur Maschine gehörende Nassschleifstein ist in der Regel jedoch zu grob für den Emailschliff.  Er muss durch einen geeigneteren Stein,  Körnung etwa 220 oder feiner ersetzt werden. Solche Steine erhalten Sie im Glas- oder Edelsteinschleiferbedarf-Handel. (siehe unten). Ein großer Nachteil dieser billigen Maschinen ist, dass "über Kopf" geschliffen werden muss, d. h. Sie sehen die Emailoberfläche während des Schleifens nicht.  Ein weiterer Nachteil ist, dass der Nassschleifstein sehr langsam läuft, und das der Stein hart und unflexibel ist.  Sie brauchen mindestens 2 Steine, einen mit Körnung 220, den Anderen mit etwa 360. Ein Vorteil ist, dass der Stein langsam durch ein Wasserbad läuft und somit das Wasser nicht "durch die Gegend" spritzt. Somit ist die Maschine auch für die "Küchenwerkstatt" geeignet. Der Nachteil: die Werkstücke können nur grob vorgeschliffen werden, was aber bekanntermaßen die meiste Arbeit macht. Der Feinschliff muss "per Hand" erfolgen.

VorgelegeEine weitere Möglichkeit ist der Selbstbau einer Maschine.  Der Selbstbau soll weiter nicht beschrieben werden. Anhand der hier gezeigten Fotos der Edelsteinschleifmaschinen sollte ein Nachbau machbar sein. Eine gute Anleitung finden Sie auch in dem Buch: “A Manual Of Cloisonné & Champlevé Enameling” by J. Patric Strosahl & other, Charles Scribner’s Sons, New York 1981 Das notwendige Vorgelege, (siehe Abb. 2) sowie Schleifräder und Schleifbänder  erhalten Sie beim Edelsteinschleifer-Bedarf. Das Vorgelege sollte 2-3 Keilriemenscheiben haben, so dass Sie die Geschwindigkeit der Schleifräder variieren können.  (Siehe Abbildung 2) Einen geeigneten Elektromotor finden Sie sicher auf einem Flohmarkt, oder Sie fragen Ihren Elektriker nach dem Motor einer alten Waschmaschine. Er sollte mindestens 1/3 bis  ½  PS,  etwa 1400 U/min und Keilriemenscheiben der gleichen Bauart wie das Vorgelege haben. 

EdelsteinschleifmaschineDie Krönung ist jedoch eine Edelstein- oder eine Glasschleifmaschine. (siehe Abb. 3). Es gibt verschiedene Modelle auf dem Markt. Sie müssen überlegen, wo der Schwerpunkt Ihrer Arbeit liegt. Wenn Sie überwiegend Schmuck machen, empfiehlt sich eine Maschine mit der Möglichkeit 3-4 Räder gleichzeitig aufzuspannen, sodass Sie während der Arbeit die Räder nur wenig wechseln müssen.  Wenn Sie mehr Wandplatten machen oder die Außenseite  größerer Schalen oder Dosen schleifen wollen, empfiehlt sich eine Maschine die das Aufspannen größerer Schleifräder erlaubt, da Sie hier mehr "Freiraum" zum Schleifen haben.Flexible Schleiftrommeln 

Als Schleifräder sollten Sie selbstspannende Gummitrommeln (Abb.4) wählen und keine Steine. Diese Trommeln haben Lamellen die sich durch die Fliehkraft aufstellen und so die Schleifbänder spannen. Der Vorteil gegenüber Schleifsteinen ist die Flexibilität der Trommeln. Dadurch ist die Gefahr des "Wannenschleifens" gering. Außerdem sind die Bänder breiter als die meisten Steine. Für den Schmuckkünstler empfehle ich Trommeln mit 15 cm Ø, für die größeren Maschine Spannräder mit 20 cm Ø. Die Spannräder werden mit Endlosschleifbändern bespannt, die es in vielen Körnungen, Qualitäten und Preisen im Glas- oder Edelsteinschleifer-Bedarfshandel gibt.

Welches Material oder welche Körnung für welche Arbeit?
Zunächst welche Körnung für welche Arbeit?
Körnung 80-120; wenn Sie das Email restlos von einer misslungenen Arbeit entfernen wollen. Mit dieser Körnung lässt sich das gesamte Email von einer Fläche ca. 25x25 cm in weniger als einer ½ Stunde entfernen. .
Körnung 220; für den Beginn einer größeren Cloisonné-Arbeit. Ein frisches Band arbeitet wesentlich aggressiver als ein bereits gebrauchtes!
Körnung 330; für kleine Schmuckarbeiten z. B
  eine Brosche oder ein Anhänger.
Körnung 400 für sehr kleine Arbeiten wie z. B.
  Manschettenknöpfe oder ähnliches
Körnung 500 als Vorpolitur.
Körnung 600-800 oder feiner als Feinpolitur, wenn Sie viele Metallflächen (Champlevé) in der Arbeit haben
Die letzte Politur erfolgt auf einem harten Filzrad mit Ceroxid.

Welches Material? Karborund- oder Diamantband? Mit beiden Materialien erhalten Sie gleich gute Ergebnisse. Es gibt keinen Unterschied. Mein Vater sagte aber immer: "Der arme Mann lebt teuer.  Kaufe nie Billigwerkzeug oder -material, denn billiges Werkzeug muss man immer wieder neu kaufen!". Deshalb verwende ich, nach Erfahrungen mit beiden Materialien, jetzt fast ausschließlich Diamantbänder. Im ersten Moment scheint es die teurere Lösung zu sein, aber das viel schnellere Arbeiten und die längere Lebenszeit der Diamantbänder rechtfertigen den höheren Preis. Sehr wichtig für die Lebensdauer der Diamantbänder ist der reichliche Gebrauch von Wasser während des Schleifens.

Meine SchleifmaschineHier eine kurze Beschreibung wie ich ein Werkstück schleife.

Da die Schleifbänder so schnell und effektiv arbeiten, überfülle ich Cloisonné- oder Champlevé-Zellen deutlich, d. h. alle Stege und Metallteile sind mit einer dünnen Emailschicht überzogen.
Meine Maschine (Abb. 5) läuft fast immer mit etwa 1400 U/min. Damit das Wasser nicht so stark spritzt, habe ich über jede Schleiftrommel ein Stück weichen Tuchs gehängt.
  Verwenden Sie für jede Körnung ein extra Tuch und wechseln Sie es aus, wenn Sie auf eine andere Körnung übergehen. Befestigt sind die Tücher mit kleinen Magneten auf denen auch die gerade auf der Trommel befindliche Körnung steht. So weiß man immer, welche Körnung gerade aufgespannt ist.

Mit viel Wasser, wenig Druck und sehr vorsichtig beginne ich mit der Körnung 220. Bei zu starkem Druck bekommen Sie, besonders wenn Sie ein frisches Band verwenden,  Kratzer ins Metall die später nur schwer zu entfernen sind. Bei diesem ersten Schliff arbeite ich nur soweit, dass gerade alles Email von den Metallflächen geschliffen ist und die Stegdrähte ebenfalls metallisch blank sind. Ich kontrolliere die Emailoberfläche ständig! Zeigen sich Poren oder schlecht gefüllte Emailbereiche, reinige ich die Oberfläche unter fließendem Wasser mit einer harten Bürste. Poren und schlecht gefüllte Stellen fülle ich mit Email auf und brenne erneut.

Ich wechsele oder, wenn ich ein Stück wieder aufgefüllt habe, starte ich mit Körnung 320. Immer wenn ich von einem gröberen auf ein feineres Band wechsele, spüle ich  das Arbeitsstück gut unter fließendem Wasser, um allen Schmutz und die Schleifmittelreste von der Oberfläche zu entfernen. Wichtig ist, dass alle tieferen Kratzer eines gröberen Bandes als dem gerade auf der Trommel befindlichen, vor dem Wechsel auf ein feineres Band sorgfältig ausgeschliffen werden. Es ist sehr zeitaufwendig tiefe Kratzer mit einem feinen Band zu entfernen. Arbeiten Sie immer nur mit schwachem Druck!! Beobachten Sie den Fortschritt des Schleifens sehr sorgfältig. Wenn Poren auftauchen müssen Sie diese wieder auffüllen und erneut brennen. Wenn die Fläche einwandfrei ist, gehe ich auf Körnung 400 und anschließend auf 500 über.Wenn Sie viele oder große freie Metallbereiche wie z. B. in einer Champlevé-Arbeit haben ist es ratsam noch auf Körnung 800 oder feiner überzugehen, da sich sonst die Metallflächen nur schwer auf Hochglanz polieren lassen. Bei Cloisonné-Arbeiten können Sie von Körnung 500 direkt auf das Filzrad übergehen.

Schleifen einer SchaleNach der Körnung 500 gehe ich auf ein hartes Filzrad über. Als Poliermittel verwende ich Ceroxid-Pulver das im Edelsteinschleif-Handel erhältlich ist. Auch hier verwende ich viel Wasser. Ich tauche die nasse Emailoberfläche in das Ceroxid Pulver und drücke das Werkstück mit sanftem Druck an das Filzrad. Unter ständiger Zugabe von Ceroxid-Pulver poliere ich bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. 
Unter fließendem Wasser reinige ich das Werkstück. Bei kleinen Objekten ist eine Wachspolitur oft nicht erforderlich. Bildplatten, Dosen oder Schalen wärme ich vorsichtig an, und reibe die Oberfläche mit einer möglichst farblosen Kerze ein. Den Wachsüberschuss entferne ich mit einem Küchenpapiertuch. Das oft empfohlene Bienenwachs nehme ich nicht gerne, da es, besonders auf hellen Emails einen gelblichen Schimmer hinterlässt. Zum Schluss poliere ich die Oberfläche zunächst mit dem Handballen, danach noch mit einem weichen Wolltuch.
Um beim Schmuck die Metallflächen auf tadellosen Hochglanz zu bringen, gebe ich das Werkstück vor dem Wachsen zusammen mit Wasser und Polierseife in eine Poliertrommel und trommele es 2-3 Stunden. Es entsteht ein makelloser Hochglanz. Das Email nimmt beim Trommeln keinen Schaden. Am Ende wird auch der Schmuck gewachst.
Leider lassen sich Innenseiten von Gefäßen mit diesem Equipment nicht schleifen. Hier müssten Sie mit einer flexiblen Welle und kleinen, rotierenden Schleifwerkzeugen oder aber mit den flexiblen Diamant-Schleifpads arbeiten.

Wenn Sie Fragen haben erreichen Sie den Autor per Telefon: +49 (0)8452-2330, oder per E-Mail: massow@emailkunst.de

Nützliche Adressen: (Stand Dezember 2005)

Edelsteinschleifbedarf: Maschinen, Schleifbänder, Motoren, Vorgelege, Poliermaterial usw:

      1)     Homberg und Brusius, PF 130 140 D-55723 Idar Oberstein, Tel: +49 (0)6781-35036, Fax: 35035, HombergBrusius@t-online.de
2)   HAMAG Maschinenbau, D-86807 Buchloe, Gansbichlerstr. 26, Tel: +49 (0)8241-9 10 10 1; Fax: 9 10 10 2
3)     Kurt Merker, GmbH, Elsterstr. 6, D-93309 Kelheim, Tel: +49 (0)9441-3355, Fax: 12815; E-Mail: k-merker@t-online.de (Diamant-Pads für Handschliff)
4) Joisten und Kettenbaum, PF 10 03 52, D-51403 Bergisch-Gladbach, Tel: +49 (0)2204-839-0, Fax: 83960, URL:
http://www.joke.de E-Mail: jokeeurope@t-online.de Rotierende, Maschinen- und Handfeilen in Diamant und anderen Materialien.

Alle Anbieter versenden Kataloge.

Der Artikel erschien im "Coburger Emailrundbrief" sowie in engl. Sprache in "Glass On Metall", dem US-Emailmagazin und in "Stone and Glass" einem australischen Magazin für Steinschleifer, Schmuckmacher und Emailleure

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GRINDING ENAMEL SURFACES WITH ELECTRICAL MACHINES

Sometimes you hear, that you  can not grind an enamel surface with electrical tools. That is simple a prejudice. I grind my enamels from fine jewelry up to wall pictures and the outside of bowls or boxes as described in this site since more than 20 years. The enamel surfaces are really perfect, better than fire polished. There is no depression, no scratch.

To grind with electrical tools is very time-saving. I grind a 5x5 cm cloisonné- or champlevé-sheet in less than 15 minutes to a silk like gloss. Always I overfill the cells a bit, so that all wires and all metal parts are covered with enamel.  So it can’t happen, that wires are pulled off by grinding. Important is, that you always work with very low pressure, with plenty of running water and that you change from coarser to finer diamond belts early enough.

Some people like to grind "by hand" calling it "meditative grinding". Other people say that only "hand grinding" gives the perfect ground enamel surface. You might hear someone say "This work is expensive because it is labor intensive; it took ten hours to hand grind this piece". This is really no argument for the buyer. The buyer is not interested in whether it took you one or ten hours to grind the work. The buyer does not care whether you use time consuming or time saving methods to produce the work. Ultimately the work sells because someone likes it.

For this reason I always use the most economic method of working so long as I get as good or even better results. Most all of my enamel works, from jewelry to vessels to wall plates, are finished with a matte surface. I have spent many years looking for the best grinding methods and grinding tools. I have found that grinding with electrical power using diamond abrasives work best.

There are many options in grinding enamels with mechanical power. The cheapest solution is a "homemade" machine, or the purchase of a simple water-grinding machine. The most expensive is the purchase of a precious stone or glasscutter-grinding machine. I will describe several possibilities here. All have proven usable.

One of the cheapest and simplest solutions is the purchase of a simple water-grinding machine, which is usually used to sharpen tools. (Picture left) They are often offered for under $50 at yard sales. However, the water grinding stone is usually too coarse. It must be replaced by a suitable fine stone, about 220 grit. A lapidary tool supplier should carry this equipment.

It is a great disadvantage that the surface being ground cannot be continuously observed during the grinding. It is a further disadvantage that the grinding stones are very hard and inflexible. At a minimum you must have two different stones, a 220 and 360 grit.

An advantage with this set up is that the stone runs very slowly with only a small stream of water. This keeps water from splashing and makes it suitable for use in a "kitchen workshop". The machine is suitable for the initial coarse grinding, which is in most cases, the larger part of the grinding job. The final "fine grinding" must be done by hand, best with diamond pads.

Another option is the "home-made" machine. This can be a simple bench arbor, preferably with a 2-3-step pulley, which will take various grinding wheels obtained from lapidary suppliers. (see piture right) It can be powered with a 1/4 or 1/2 hp electric motor with a speed of about 1725 rpm equipped with a matching 2-3-step pulley. Sometimes these may be found at flea markets or the motor from an old washing machine may be recycled. A water system can be as simple as a spray bottle to wet the wheel and a bowl of water to dip the piece in. With a little ingenuity a gravity feed system can be constructed. See "A Manual of Cloisonne & Champleve Enamel ing" by Strosahl, Strosahl & Barnhart. Charles Scribner & Sons, New York, 1981, pp21, 125-132.

The most effective is a precious stone or glass cutter grinding machine. There are different models on the market. You must decide for what reason you need your machine. If you make jewelry, the best solution may be a machine with 2 or more small wheels that you can change quickly. If you grind more wall plates or the outside of bigger bowls etc., you should choose a machine that allows the use of wheels with greater diameter. That is important because you have more free room to move your work piece.

 

As grinding wheels you should choose "Expandable Drum Sanders". For the jewelry machine use 6" dia. x 2-1/2" wide wheels, for the bigger machine use 8" dia. x 3" wide wheels. You can purchase several different waterproof "sanding belts" with various abrasive material, grit and price. (see picture right)

 

Use 80-120 grit if you want to remove all enamel from an unsuccessful work. With this grit I removed all enamel from the outside of a 20 em dia. cloisonne bowl in just under 1/2 hour.

Use 220 grit when you start to grind a cloisonne piece. A fresh belt works very fast, coarser belts work too fast.

Use 320 grit for small jewelry work like a brooch or pendant. especially if it has been made of silver.

Use 400 grit for very small work like a cuff link.

Use 500 grit for a pre-polish.

Use 800-1000 grit as a polish if you have many metal areas (champleve) in your work.

The last polish is achieved with a hard felt wheel, water and cerium oxide as polishing powder.

My father always said, "The poor man lives expensively; never buy cheap materials or tools because you will end up buying tools several times".

After working with both carborundum and diamond abrasives, I exclusively use diamond belts. They are more expensive, but they work faster, save time and last longer which seems to justify the price. The diamond belts will last longer if you use plenty of water when grinding.

Because the electrical grinding works so fast and easy, I overfill the cloisonne cells or the champleve depressions with enamel. That means all metal, wire or metal of champleve is covered with a thin layer of enamel.

My machine (picture left) runs at about 1400 rpm. So the water doesn't splash so much I hang a little piece of soft cloth above each wheel. Use a separate piece of cloth for each grit and always change the cloth when changing grits. Small magnets are used to hold the cloth above the wheel. The magnets are marked with the grit size so that I know which grit is on the bench arbor.

I start grinding very carefully with the 220-grit belt and always with plenty of running water. I use very little pressure. If you press too hard you get grooves in the metal and enamel (especially if you use a fresh belt). These will be difficult to remove later. During this initial grinding I remove only the surplus enamel so that you can just barely see the metal surfaces. If there are any pits or under filled areas of enamel I thoroughly clean the work with a stiff brush under running water, refill the holes or under filled areas and refire.

At this point I change over to 320 grit. Always when changing over from a coarser to finer grit, rinse the work well under running water to remove all dirt and coarser abrasives from the enamel surface. It is very important to remove all grooves made from the 220 grit grinding. If you do not, it is very hard to remove them with finer belts. Always work with light pressure. Watch the progress of the grinding very carefully. If there are any pits you must refill and fire again. At this point I change over to 400 grit and then to 500 grit.

If you have many or sizeable metal areas as in a champleve, it is wise to use an 800 or finer grit belt for the final grinding. Otherwise it will be difficult to polish the metal to a high gloss. When grinding a cloisonne you can change over from 500 grit to the felt wheel.

After 500 grit I usually change over to a felt wheel. I use cerium oxide for the polishing compound. This can be obtained from a lapidary supplier. This also requires a lot of water. I dip the wet enamel surface into cerium oxide powder and apply it to the wheel. I dip and polish repeatedly until I am satisfied with the result.

Under running water I clean the enamel piece. I slightly warm up the piece and wipe the enamel surface with a colorless candle. Then I polish the surface with the palm of my hand to a matte, silk like finish.

To get a high gloss on metal surfaces of jewelry I put the work piece together with water and a polishing soap in a tumbler (picture left) for 2­3 hours.  This results in a beautiful high gloss. Tumbling does not harm the enamel. After tumbling the jewelry is also waxed.

Unfortunately you cannot use this equipment for the inside of a bowl. If you have to grind such places you should do it with a flexible shaft and appropriate diamond tools or with the very effective and flexible diamond pads. If you have any questions contact the author bye-mail: massow@emailkunst.de

 

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