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läßt sich die Technik des Zellenschmelzes hier nicht umfassend
und nachvollziehbar beschreiben. Es würde den Rahmen der HP
sprengen. Sie können jedoch bei mir eine kurze Einführung in
den Zellenschmelz kostenlos per E-Mail anfordern. Der Schalter
"Kontakt" bringt Sie zu meiner E-Mailadresse.
Kurzbeschreibung Auf
den voremaillierten oder auch metallisch blanken Träger (Rezipienten)
werden Flachdrähte hochkant mit Hilfe eines organischen Klebers
befestigt. Das früher übliche Auflöten der Drähte wird
heute praktisch nicht mehr angewendet. In einem ersten Brand verbinden
sich die Drähte mit dem Grundemail und sind fixiert. In die so
entstandenen Zellen wird Email, das mit destilliertem Wasser zu einem Brei
angerührt wurde, eingetragen. Nach dem Trocknen erfolgt der Brand. Da
das Email beim Brennen zusammensinkt, müssen die Zellen wieder mit
Email aufgefüllt werden. Diese Prozedur wird so oft wiederholt, bis
das Email die Drähte etwas überragt. Unter Zusatz von Wasser
wird die Arbeit mit Karborund- oder Diamant-Werkzeugen so lange
geschliffen, bis Stege und Email eine Fläche bilden. (siehe auch "Maschinelles
Schleifen" auf der Technikseite).
Nach gründlichem
Säubern der Emailarbeit erfolgt ein „Glanzbrand" oder das
Email wird mit Hilfe von Ceroxid oder ähnlichen Poliermitteln auf
Seidenglanz
poliert. Den letzten Schliff gibt eine Handpolitur mit einem möglichst
farblosen Wachs oder einem modernen Steinpflegemittel, das aber kein
Linolin enthalten sollte. Die Bezeichnungen Gold-, Silber- oder
Kupferstegemail geben an, aus welchem Material die verwendeten Stege
bestehen.
Eine
Variation des Zellenschmelzes ist das Draht- oder Filigranemail. Kordierte, d. h. zwei oder mehr
miteinander verdrillte Drähte, bilden die Zeichnung beim Draht- oder Filigranemail.
Die Drähte werden aufgelötet oder wie beim Stegemail auf eine
voremaillierte Flache aufgeklebt. Da beim Drahtemail die Fläche
anschließend nicht geschliffen wird, kommen
nur Gold- oder Silberdrähte in Betracht. Die entstandenen Zellen
werden meist mit transparentem Email aufgefüllt. Nach dem Brand
bildet das Email kleine konkave Gruben, die das Licht besonders stark
reflektieren. Diese heute nur noch selten angewendete Technik war früher
eine besonders in Osteuropa beliebte Verzierung für Gebrauchsemails
wie Schalen und Teeservices und für Schmuck. .
Rechtes Bild: Ausschnitt aus einer russischen Vase in
Drahtemailtechnik. Deutlich sichtbar die kordierten Drähte

Ein kurzes,
recht ordentlich gemachtes Video über Zellenschmelz finden Sie
hier. Der gesprchene Text ist in englisch! http://youtube.com/watch?v=mxNviUzeywE
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